1955 in Marburg geboren, wuchs ich in Wetzlar in einem musisch geprägten Umfeld auf. Nach einem Biologie-Studium promovierte ich auf dem Gebiet der Diabetes-Forschung, arbeitete als Wissenschaftlerin am Max-Planck-Institut über das Thema Schlaganfall, und leite seit 1993 ein Forschungslabor am Universitätsklinikum in Köln. Mein Arbeitsschwerpunkt: Hirntumoren.

Neben Malerei und Musik hat mich der Tanz mein ganzes Leben begleitet: Ich tanzte dreißig Jahre lang klassisches Ballett und bin seit vielen Jahren im Tanzsport aktiv. Meine große Leidenschaft ist heute der Tango Argentino.

Im Sommer 2001 erkrankte ich an Brustkrebs.

 „Für mich gehören Tumore ins Labor und nun steht mein eigener Name auf dem Befund!“ Den Schock der Diagnose, die Mühlen der Therapie, aber auch das neue Leben danach - all dies habe ich in einem Tagebuch niedergeschrieben und photodokumentiert. Einerseits journalistisch knapp, aus der Sicht der Wissenschaftlerin, andererseits geprägt von den gleichen Ängsten, die jeder Mensch in einer solchen Situation hat.

Während der ganzen Zeit war mir eines besonders wichtig: Ich will wieder tanzen! Dieser Gedanke hat mir Kraft gegeben und mir den Weg gezeigt. Es gab etwas, wofür es sich lohnte, zu leben. So ist ein sehr persönlicher und eindringlicher Bericht entstanden, der vor allem anderen Patienten Mut machen soll, sich nicht zu verstecken, sondern sich offen und aktiv mit ihrer Krankheit auseinanderzusetzen. Er macht deutlich, wie schön das Leben trotz, vielleicht sogar wegen einer Krebserkrankung sein kann.
 

Gabriele Röhn
Über mein Buch
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